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Profitec Go 2.0 und Eureka Mignon Specialita: Das kompakte Espresso-Setup für kleine Küchen

Die Profitec Go 2.0 ist eine der schmalsten Einkreiser-Maschinen mit E61-kompatibler 58-mm-Brühgruppe und PID-Steuerung. Wer in einer kleinen Küche einen Siebträger aufstellen will, steht vor einem Zielkonflikt: Die Maschinen mit der besten Temperaturkontrolle sind meist die größten. Dieser Beitrag zeigt anhand eines konkreten Anwendungsfalls, welche Kombination aus Espressomaschine, Mühle und Zubehör funktioniert — und wo die typischen Kompromisse liegen.

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Das Nutzungsprofil: zwei bis drei Cappuccinos täglich, dazu Americanos, wenig Stellfläche, Wunsch nach PID-Temperatursteuerung. Budget zunächst 1.000 Euro für Maschine und Mühle.

Das Wichtigste in Kürze

KomponenteEmpfehlungPreis
EspressomaschineProfitec Go 2.0ab ca. 995 €
MühleEureka Mignon Specialitaab ca. 338 €
WaageTimemore Black Mirror Nanoca. 60–70 €
ZubehörTrichter, WDT, Kännchen, Reinigungca. 120–160 €
Gesamtca. 1.510–1.570 €

Warum ein Einschalt-Timer meist überflüssig ist

Ein häufiger Wunsch bei der Kaufberatung: die Maschine soll morgens automatisch vorheizen. Das ist sinnvoll bei Geräten mit großem Kessel und 20 Minuten Aufheizzeit — bei Thermoblock-Maschinen dagegen unnötig.

Zur Einordnung: Die Sage Bambino Plus ist mit ihrer ThermoJet-Technik in wenigen Sekunden betriebsbereit, bietet PID-Temperaturkontrolle und automatische Preinfusion und misst nur 19,5 cm in der Breite. Ein Timer wäre hier sinnlos. Maschinen mit echtem Einschalt-Timer beginnen dagegen bei rund 800 Euro — wer auf diesem Feature besteht, verschiebt das Budget zulasten der Mühle.

Empfehlung: Priorisieren Sie Aufheizzeit und Temperaturstabilität über den Timer. Die Profitec Go ist mit Fast-Heat-Protokoll in etwa 7,5 Minuten bereit und hat programmierbare Ein- und Ausschaltzeiten ohnehin an Bord.

Profitec Go 2.0 im Detail

Die Profitec Go ist mit 21 cm eine der schmalsten Maschinen ihrer Klasse. Sie kombiniert einen Messingkessel mit einem E61-kompatiblen 58-mm-Siebträger, hat einen Shot-Timer und ein extern einstellbares Expansionsventil. Gefertigt wird sie in Deutschland.

Hinweis: In der EspressoScout-Datenbank ist aktuell das Grundmodell „Profitec Go" gelistet. Die hier beschriebenen 2.0-Funktionen (OLED-Display, Heißwasserfunktion) betreffen die überarbeitete Version — vor dem Kauf beim Händler die genaue Modellvariante bestätigen lassen.

Was die Version 2.0 zusätzlich bietet

Die zweite Generation ergänzt ein OLED-Display, über das sich Brühtemperatur, zuschaltbare Preinfusion, ECO-Modus sowie Ein- und Ausschaltzeiten steuern lassen. Neu ist außerdem die Heißwasserfunktion über die Dampflanze — für Americanos ein praktischer Zugewinn.

Bezugszeit speichern: Ja, das geht

Ein oft missverstandener Punkt. Die Go 2.0 kann pro Bezugstaste eine Shot Time hinterlegen; der Bezug endet nach Ablauf automatisch. Die Preinfusionsdauer zählt dabei nicht mit. Programmiert wird direkt an der Maschine: Bezugstaste vier Sekunden halten, um die Preinfusion für diese Taste zu schalten, dann kurz drücken, Timer laufen lassen und nach der gewünschten Dauer erneut drücken.

Damit lassen sich zwei Rezepte hinterlegen — etwa der kürzere Cappuccino-Shot auf Taste 1 und der längere Bezug auf Taste 2.

Wichtige Einschränkung: Der Auto-Stopp arbeitet zeitbasiert, nicht volumetrisch. Bei schwankender Durchflussrate landen mal 34, mal 40 Gramm im Glas. Wer konstante Ergebnisse will, kommt um eine Waage nicht herum. Immerhin lässt sich der laufende Bezug jederzeit über die blinkende Taste beenden oder über die zweite Taste um bis zu 60 Sekunden verlängern.

Die Schwächen

Der Einkreiser erlaubt kein gleichzeitiges Brühen und Dampfen. Der Ablauf ist: Espresso beziehen, in den Dampfmodus wechseln (40 bis 50 Sekunden Aufheizen), schäumen, abkühlen. Bei mehreren Milchgetränken hintereinander kostet das Zeit.

Ebenfalls zu beachten: Die Tassenhöhe liegt bei nur rund 7,5 cm. Mit einer Waage darunter bleiben etwa 5 cm — für hohe Cappuccinotassen zu wenig.

Lieferumfang: bodenloser Filterträger, Ein-, Zwei- und Dreitassensieb, Blindsieb, Tamper, Reinigungspinsel, zwei Silikonaufsätze sowie Wasserfilterkartusche mit Härte-Teststäbchen. Ein Milchkännchen liegt nicht bei.

Die passende Mühle: Eureka Mignon Specialita

Für Espresso mit Milch ist die Eureka Mignon Specialita die naheliegende Wahl: 55-mm-Scheiben, stufenlose Mahlgradverstellung, Touch-Display mit zwei programmierbaren Zeiten und eine höhenverstellbare Siebträgerhalterung fürs freihändige Mahlen direkt in den Träger. Mit rund 12 cm Breite fällt sie neben der Maschine kaum auf. Die Kaffeemacher führen sie in ihrem Mühlentest als sichere Bank für Einsteiger.

Hinweis: Eureka-Mühlen sind aktuell nicht als eigene Produktseiten in der EspressoScout-Datenbank gelistet — daher ohne internen Link.

Der bekannte Kritikpunkt

Das Stellrad ist klein, kleinste Drehungen verändern die Durchlaufzeit spürbar, und im Auswurfkanal bleibt vergleichsweise viel Mahlgut zurück. Bei gleichbleibender Bohne über Wochen spielt beides keine Rolle — man stellt einmal ein und rührt es nicht mehr an.

Mühle mit integrierter Waage – lohnt das?

Die Eureka Mignon Libra wiegt die Einwaage direkt im Siebträger und stoppt grammgenau. Technisch elegant, aber teuer: Brauchbare Grind-by-Weight-Mühlen starten bei etwa 600 Euro. Der Aufpreis gegenüber Specialita plus separater Waage liegt bei rund 250 Euro — bei einer Waage, mit der ohnehin genauer dosiert wird, weil im Siebträger nachgewogen wird. Dazu kommt das Tempo: Die Libra 65 mahlt etwa ein Gramm pro Sekunde, für 18 Gramm also 18 Sekunden plus Tarierzeit.

Single Dosing: nur bei häufigem Bohnenwechsel

Single-Dosing-Mühlen kommen ohne Bohnenbehälter aus, man wiegt pro Bezug ab. Das lohnt bei häufigem Sortenwechsel und hellen Röstungen — nicht bei drei Cappuccinos aus derselben Packung. Wer diesen Weg gehen will, sollte nicht zur Mignon-Reihe greifen: Tester halten sie für Single Dosing mit häufigem Bohnenwechsel nicht für die erste Wahl. Die DF54 mit 54-mm-Flatburrs ist dafür die konsequentere Konstruktion und liefert bei hellen Röstungen eine präsente Aromenschärfe bei geringer Retention.

Waage: Welche passt unter die Go?

Die niedrige Bauhöhe macht die Auswahl zum Problem. Von 7,5 cm Tassenhöhe bleiben nach Abzug der Waage rund 5 cm.

ModellMaßePreisBewertung
Timemore Black Mirror Nano115 × 100 mm60–70 €Bester Kompromiss
DiFluid Microbalance135 × 135 × 26,5 mm90–110 €Sehr gut, aber große Grundfläche
Acaia Lunarkompakt250–280 €Auto-Tare, hoher Preis

Zur Acaia Lunar fällt das Urteil erfahrener Nutzer nüchtern aus: gegenüber der Timemore Black Mirror kaum ein Unterschied in Funktion und Genauigkeit, lediglich Größe und Verarbeitung spielten in einer anderen Liga — bei fünffachem Preis.

Von normalen Küchenwaagen ist abzuraten: 1-Gramm-Auflösung und automatische Abschaltung nach 30 Sekunden machen sie unbrauchbar.

Praxishinweis: Die DiFluid Microbalance hat keine Auto-On-Funktion, ist ansonsten aber deutlich besser als die günstigen Mini-Modelle. Wasser auf der Waage stört die Messung — Flush also nie über die Waage laufen lassen.

Workflow: Muss jeder Shot gewogen werden?

Es gibt zwei legitime Ansätze.

Ansatz A – jeden Shot wiegen

Festes Rezept, etwa 18 Gramm ein, 36 Gramm aus in 28 Sekunden. Stopp bei Zielgewicht. Reproduzierbar unabhängig vom Bohnenalter, kostet 5 bis 10 Sekunden pro Bezug.

Ansatz B – nach Zeit ziehen

Man verlässt sich auf den Shot-Timer und wiegt einmal wöchentlich nach. Schneller, aber ungenauer: Bei alternder Bohne oder wechselnder Luftfeuchtigkeit läuft das Verhältnis weg, ohne dass man es merkt.

Empfehlung für Einsteiger: Mit Ansatz A beginnen. In den ersten Wochen lernt man erst, wie das eigene Setup reagiert.

Morgenroutine für den Einkreiser

  1. Einschaltzeit programmieren, damit die Maschine vor dem ersten Griff bereit ist.
  2. Direkt in den Siebträger mahlen, nicht in ein Gefäß umfüllen.
  3. Fünf Sekunden WDT, tampern, beziehen.
  4. Erst alle Espressi ziehen, dann einmal auf Dampf hochheizen und beide Milchportionen nacheinander schäumen. Das spart zwei von drei Heizzyklen.
  5. Americano zum Schluss über die Heißwasserfunktion.

Realistisch sind damit sechs bis acht Minuten für drei Getränke.

Zeitfresser vermeiden: täglicher Bohnenwechsel (bedeutet jedes Mal neues Einstellen), Single Dosing mit Abwiegen, aufwendige Distributionstools.

Alternativen im Vergleich

Lelit Mara X – der ernsthafteste Konkurrent

Die Lelit Mara X wechselt als HX-Zweikreiser selbstständig zwischen Brüh- und Dampftemperatur, der Cooling Flush entfällt, und die Aufheizzeit ist kürzer als bei vergleichbaren Maschinen. Damit löst sie das Einkreiser-Problem. Bei 22,5 cm Breite ist sie kaum breiter als die Go — der Haken ist die Tiefe von 52 cm bei 18,5 kg. Preis rund 1.000 Euro. Die Temperaturwahl läuft über drei Stufen statt gradgenauer Einstellung, eine programmierbare Bezugszeit fehlt.

Rocket Appartamento – mehr Dampf, weniger Kontrolle

Klassischer Zweikreiser mit 1,8-Liter-Kessel und separatem Röhrensystem fürs Brühwasser: Espresso beziehen und Milch schäumen funktionieren gleichzeitig. Die Rocket Appartamento ist ab etwa 1.149 Euro erhältlich. Dafür ohne PID — beim pressostatgesteuerten Wärmetauscher kann die Abgabetemperatur um bis zu 10 °C variieren und erfordert Erfahrung für thermostabile Ergebnisse. Aufwärmzeit rund 20 Minuten, Breite etwa 27 cm. Die Appartamento TCA mit PID, vier Temperatur-Presets und rund 10 Minuten Aufwärmzeit kostet etwa 1.500 Euro.

Quick Mill Pop-Up – die kompakteste Option

Mit 20 × 36 × 27 cm bei 8,1 kg ist die Quick Mill Pop schmaler und deutlich flacher als die Go. Sie bietet PID, isolierten Einkreiskessel, Standby und ECO-Modus sowie einen seitlich entnehmbaren Wassertank. Die Besonderheit: ein Expansionsventil für Pressure Profiling während des Bezugs — bei Einkessel-Maschinen bislang unüblich. Dazu 58-mm-Brühgruppe, programmierbare Shot-Zeit, dreistufige Preinfusion und ein separater Dampf-PID. Aufheizzeit rund fünf Minuten, wobei Brühgruppe und Siebträger dann noch nicht vollständig durchgewärmt sind.

Offene Frage: Mit 8,1 kg fehlt thermische Masse. Wie sich der Dampf bei mehreren Milchgetränken hintereinander schlägt, ist der kritische Punkt. Zudem widersprechen sich Händlerangaben zu Tankvolumen und Pumpendruck — vor dem Kauf die Ausstattung schriftlich bestätigen lassen.

Sage Oracle Jet – alles in einem Gerät

All-in-One mit integrierter Mühle, Auto-Tamper und Auto-Milchschaum für knapp 2.000 Euro. In der EspressoScout-Datenbank läuft das Modell unter der Herstellerbezeichnung Breville als Oracle Jet — im deutschen Markt firmiert die Marke als Sage. Coffeeness kürt sie zum Testsieger unter den Espressomaschinen mit Mahlwerk und zu einem der besten Geräte im Test 2026; die Mühle sei seit der Baratza-Übernahme ein echter Schritt nach vorn gegenüber anderen Hybridgeräten. Der Preis dafür ist Kontrolle: 45 feste Mahlstufen statt stufenlos, und die Redaktion selbst bezeichnet eine externe Eureka-Mühle als noch einmal andere Hausnummer.

Gaggia Classic Evo Pro – nur für Bastler

Rund 450 Euro, 58-mm-Standard, große Mod-Community — aber ohne PID ab Werk. Die Gaggia Classic Evo Pro ist sinnvoll, wenn das Modding Teil des Hobbys ist. Für schnelle, konsistente Milchgetränke ist sie der falsche Weg.

Platzbedarf: Was das Setup wirklich braucht

MaßBedarf
Breite21 cm (Maschine) + 12 cm (Mühle) + 5 cm Luft = 38 cm; mit Waage und Ablage 45–50 cm
Tiefe40 cm plus 5–8 cm für Wassertank und Kabel = 45–48 cm
Höherund 45 cm frei (Mühle 35 cm, Behälter abnehmbar)

Wer statt der Eureka eine ECM-Mühle wählt (15 × 24,5 × 41,5 cm), muss rund 50 bis 55 cm freie Höhe einplanen — bei Standard-Hängeschränken oft zu knapp.

Aufstellungstipp: Mühle und Maschine nebeneinander, damit der Siebträger in einer Bewegung wandert. Fünf Zentimeter Wandabstand einplanen: Die Go zieht Luft über Gehäuseöffnungen und der Wassertank wird von oben befüllt.

Der passende Unterbau

Eine fertige Lösung gibt es nicht. Im Kaffee-Netz fällt die Einschätzung eindeutig aus: Die Anforderung sei eine kleine Nische, man zweckentfremde vorhandenes Equipment und modifiziere es.

Küchenschrank als Basis

Der Klassiker sind METOD-Unterschränke mit 37 bis 40 cm Tiefe, kombiniert mit einer 50 cm tiefen Arbeitsplatte, damit hinter dem Schrank Platz für Elektrik und Wasser bleibt. Ein 60er-Korpus mit Schubladen nimmt Waage, Tamper, Trichter und Bohnen auf.

Servierwagen: Die Traglast ist das Problem

ModellMaße (B × T × H)Traglast/BodenFazit
IKEA BROR Servierwagen85 × 55 × 88 cm50 kg gesamtEinzige Lösung ohne Umbau
IKEA BEKVÄM58 × 50 × 85 cm9 kgTiefe passt, Platte zu schwach
IKEA RÅSKOG35 × 45 × 77 cm6 kgZu schmal und zu schwach
IKEA NISSAFORS50,5 × 30 × 83 cm4 kgTiefe reicht nicht

Die Profitec Go wiegt rund 15 kg, die Specialita etwa 7 kg. Damit scheiden die meisten Wagen aus. BROR trägt maximal 50 kg, hat 55 cm Tiefe und eine Arbeitshöhe von 88 cm — Decent nutzt diesen Tisch für seine kommerziellen Kaffeewagen. Für die Serie gibt IKEA an, dass die breitesten Böden 130 kg und die kleinsten noch 70 kg tragen.

BEKVÄM aus massiver Birke sieht in einer Wohnküche besser aus, braucht aber Nacharbeit: Ein Rezensent berichtet, die Deckplatte krümme sich nach wenigen Tagen, weil das Holz nicht hochwertig genug sei. Wer die Platte gegen 27 bis 30 mm Massivholz tauscht und eine Querstrebe ergänzt, bekommt eine tragfähige Lösung. Gebraucht kostet der Wagen häufig 25 bis 40 Euro.

Zubehör-Checkliste

Notwendig

  • • Auffangring oder Dosiertrichter 58 mm: 15–25 €
  • • WDT-Tool: 15–25 €
  • • Milchkännchen 350 ml: 15–25 €
  • • Knockbox oder Abschlagrahmen: 30–50 €
  • • Tamper-Matte: 10–15 €
  • • Reinigungspulver für die Brühgruppe: 15 €
  • • Profitec Entkalker: 15 € — laut Anleitung Pflicht, um Materialschäden zu vermeiden

Später sinnvoll

  • • Präzisionssieb (VST, IMS): 30–40 €
  • • Tamper 58,5 mm: 40–60 €
  • • Ersatzdichtung Brühgruppe: 10 €, Wechsel etwa jährlich

Nicht nötig: neue Mahlscheiben. Die Kaffeemacher kommen in ihrer Messreihe zu dem Schluss, dass man diese meist gar nicht kaufen muss.

Wasserhärte prüfen – gerade in Berlin

Die Profitec-Anleitung nennt 2 bis 6 °dH Karbonathärte als ideal; bei abweichenden Werten wird der mitgelieferte Filter empfohlen. In Regionen mit hartem Wasser ist der Filter damit keine Option, sondern Pflicht.

Fazit

Für zwei bis drei Milchgetränke täglich auf kleiner Fläche ist die Kombination aus Profitec Go 2.0 und Eureka Mignon Specialita der beste Kompromiss: 58-mm-Standard, gradgenaue Temperatur, programmierbare Bezugszeiten und 38 cm Gesamtbreite.

Wer den Einkreiser-Wechsel zwischen Espresso und Dampf partout vermeiden will, greift zur Lelit Mara X — muss dann aber 52 cm Tiefe unterbringen und auf programmierbare Bezugszeiten verzichten. Wer noch weniger Platz hat, sollte sich die Quick Mill Pop ansehen und gezielt Erfahrungsberichte zur Dampfleistung suchen.

Preise Stand August 2026. Angaben ohne Gewähr; die Ausstattung einzelner Modellvarianten vor dem Kauf beim Händler bestätigen lassen.

Häufige Fragen (FAQ)

Kann die Profitec Go 2.0 die Bezugszeit speichern?

Ja. Die Go 2.0 kann pro Bezugstaste eine Shot Time hinterlegen, der Bezug endet nach Ablauf automatisch. Die Preinfusionsdauer zählt dabei nicht mit. Der Auto-Stopp arbeitet zeitbasiert, nicht volumetrisch — für konstante Ergebnisse in Gramm ist zusätzlich eine Waage nötig.

Passt eine Waage unter die Profitec Go?

Nur knapp. Die Tassenhöhe liegt bei rund 7,5 cm, mit einer Waage darunter bleiben etwa 5 cm. Kompakte Modelle wie die Timemore Black Mirror Nano (115 × 100 mm) oder DiFluid Microbalance passen, hohe Cappuccinotassen dann aber eher nicht.

Ist Single Dosing bei der Eureka Mignon Specialita sinnvoll?

Nur bei häufigem Bohnenwechsel oder hellen Röstungen lohnt sich Single Dosing. Bei gleichbleibender Bohne über Wochen ist ein Bohnenbehälter praktischer. Für konsequentes Single Dosing ist ohnehin eher eine Mühle wie die DF54 mit 54-mm-Flatburrs geeignet als die Mignon-Reihe.

Wie viel Platz braucht ein Siebträger-Setup mit Mühle?

Für Profitec Go 2.0 plus Eureka Mignon Specialita reichen rund 38 cm Breite (mit Waage und Ablage 45–50 cm), etwa 45–48 cm Tiefe und rund 45 cm freie Höhe für die Mühle.